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Du warst wie ein Vater und doch warst Du der Verräter.
Du hattest mein kleines Kinderherz erobert und doch hast
Du es zerbrochen und zerstört.
Du wusstest was Gut und was Böse war, ich konnte
es doch nicht wissen, denn ich war zu klein.
Du hast mich mit deinen Augen ausgezogen und ich
versuchte mich mit meinen kleinen Kinderhänden
wieder anzuziehen.
Du hast meinen kleinen Körper begehrt und ich hatte
Angst, Schmerzen und habe mich geekelt.
Du hast mich angefasst ohne auf meine Worte zu hören,
denn sie bettelte und flehten:“ Nein, bitte nicht“.
Ich lag in meinem kleinen Bett und habe gebetet das Du
nicht in mein Zimmer kommst, doch das half nichts, denn
Du standest jedes Mal in der Tür.
Jeden Tag hatte ich Angst, jeden Tag hatte ich keine Lust mehr
zu Leben und habe versucht es mir zu nehmen, jeden Tag habe
ich geweint und jeden Tag habe ich versucht, das was von meinem
Herz noch übrig war, zu retten. War ich es die die Schuld hatte?
Kann man mit sieben Jahren schuld daran sein? Nein.
Du hast das bekommen was Dir zustand, Deine „gerechte Strafe“.
Aber die „gerechte Strafe“ kann nicht genug sein, wofür ich
mein Leben fast gelassen habe. Du hast meine Seele, meine
Gefühle, meine Liebe, mein Herz und meinen ganzen Körper
zerstört.
Musste mir alles wieder hart erarbeiten um zu wissen,
wem ich vertrauen kann, wem ich meine Gefühle
offenbare, wem ich den Schlüssel zu meinem Herzen
geben kann und wem ich zeige das ich wieder Lieben und
Leben kann.
Und ich Lebe noch nach all dem was passiert ist.
Dafür bin ich Dankbar.